Die Presse über Anke Engelsmann

Wie jedermann heiße ich Erik Satie
mit Anke Engelsmann und Dietmar Kirstein (Piano)
Anke Engelsmann und Dietmar Kirstein eint ihre Liebe zu dem französischen Komponisten und Querdenker Erik Satie, was sie aber in bester Satie-Manie überhaupt nicht davon abhält, mit seinem Material angemessen respektlos umzugehen. So bringen die beiden z.B. die himmlischen Klänge der "Gymnopédie 1" und "Die Kanalisation" problemlos in einen Zusammenhang, ...eine wundersame und wunderbare Gleichzeitigkeit von Musik und Text ...so vorgetragen, als ob sie füreinander gemacht wären.
Mit begründetem Selbstbewußtsein schreiben die beiden (frei nach E.S.) in das CD-Booklet: "Haben Sie trübe Gedanken, ein Brennen in der Magengrube? Schnell, legen Sie diese Erik Satie Compact Disc ein. Worte und Musik und was-weiß-ich-noch alles. Einmal hinhören heißt immer wieder hören." Ich gebe den beiden recht.
... Auf ihrer CD demonstrieren die beiden auf eindrucksvolle Weise, wie doch zusammengeht, was eigentlich nicht füreinander gemacht war, so z.B. auch die "Gnossienne 3" und ihre hier hörbar gemachten originalen Spielanweisungen ...
... Dietmar Kirstein und Anke Engelsmann beschäftigen sich auf sehr ungewöhnliche und beeindruckende Weise mit Saties Musik und Texten und - was sagen die beiden Ausführenden ganz frech dazu: "Es ist wirklich unglaublich und einzigartig auf der Welt."
Stimmt. Auch diese CD ist mehr als eine Bremensie.
Marita Emigholz (Radio Bremen)